Witte, Georg Friedrich, seit 1795 v. Wittenheim

Jurist

* Plibischken (Kr. Wehlau, Ostpr.) 4. 8. 1749
† Mitau 21. 6. 1830

V.: Georg Friedrich W., Kantor (?), seit 1749 Diakon (?) in Saalau, seit 1758 Pfarrer in Ischdaggen (Pr.), † 1760; M.: Charlotta Dorothea, geb. Heer; ⚭ Mitau 10. 11. 1781 Anna Sophia Prahl. Altstädt. Schule u. 1764-69 stud. jur. in Königsberg. In Kurland Privatsekr. b. Reg.-Rat G. F. v. Plettenberg, dann b. Kanzler → J. E. v. Klopmann, auch im Auftr. d. Hzg. in Warschau. 1775-81 design., dann ord. Hofgerichts-, seit 1797 Oberhofgerichtsadvokat. 1786 Justizrat. 1795 röm. Reichsadel „Witte v. Wittenheim“, 1799 kurl. Indigenat. Pfandbes. v. Eckengraf u. Bes. v. Wittenheim-Sussey u. Rautensee (Kurt.). Landtagsdeput., Kirchspielsbevollmächtigter u. Mitgl. mehrerer Kommissionen.

Werke:

dt., lat. u. poln. polit. Abhh. B.: R/N

Nachweise:

Mitt. v. Archivdir. a. D. Dr. K. Forstteurer, Göttingen; Räder, Juristen, 104; R/N

Bibliographie:

R/N